PHILOSOPHIE

"Sich grafisch öffnen. Reduktion und Expressives"

In meinen Arbeiten will ich auf die wechselnde Landschaft - wie auf fragmentarische Fensterscheiben projiziert - aufmerksam machen. Grafische Textur verbindet sich mit übermalten Schichten, Strichen, Kommas und Chiffren. Sie können dabei an Wachsendes, Vegetatives erinnern.

Das bloße Abbilden der äußeren Wirklichkeit steht für mich nicht im Vordergrund, vielmehr geht es um Beobachtung der Welt im Spiegel des eigenen Inneren, von dem sich meine Hand zeichnerisch und malerisch seismografisch steuern lässt.

Meine Bildwelt ist von allem, was sich zu laut, schrill und spektakulär gebärdet, diametral entfernt.

In einigen meiner Arbeiten geht es um den Strich als sichtbare Aktion, um andere Striche zu überdecken, sie auszuwischen und gleichzeitig um die Sichtbarkeit des Materials, wobei der ästhetische Zufall eine wesentliche Rolle spielt.

In meiner Palette bevorzuge ich eher das Unbunte, auch den leeren Raum, einerseits entweder verhalten, lyrisch zart oder andererseits geheimnisvoll expressiv. Die Möglichkeit die Kraft grafischer Ausdrucksmittel bis zur äußersten Grenze haptisch zu empfinden, wirken zu lassen und einzusetzen, ist mein innerstes Bedürfnis.